Trittst im Morgenrot daher, Seh’ ich Dich im Strahlenmeer, Dich du Hocherhabener, Herrlicher ! Wenn der Alpenfirn sich rötet, betet freie Schweizer, betet. Eure fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland ! Gott, den Herrn, im hehren Vaterland !
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Kommst im Abendglühn daher, Find’ ich Dich im Sternenheer, Dich, Du Menschenfreundlicher, Liebender ! In des Himmels lichten Räumen Kann ich froh und selig träumen; Denn die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland ! Gott, den Herrn, im hehren Vaterland !
3. Strophe:
4. Strophe:
Ziehst im Nebelflor daher, Such’ ich Dich im Wolkenmeer, Dich, Du Unergründlicher, Ewiger ! Aus dem grauen Luftgebilde Bricht die Sonne klar und milde, Und die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland ! Gott, den Herrn, im hehren Vaterland !
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Fährst im wilden Sturm daher, Bist Du selbst uns Hort und Wehr, Du, allmächtig Waltender, Rettender ! In Gewitternacht und Grauen Lasst und kindlich ihm vertrauen ! Ja, die fromme Seele ahnt Gott im hehren Vaterland ! Gott, dem Herrn, im hehren Vaterland !